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Quo vadis, Wirtschaft? + ifo Geschäftsklimaindex sinkt auf tiefsten Wert seit 2014 + IAB-Arbeitsmarktbarometer im Juni: Arbeitslosigkeit steigt + Studie: Arbeitskräftemangel wird Wachstum in Deutschland ausbremsen + Zeitkraft news! Juli 2019
sommer 2019: auf, ab, seitwärts oder rolle rückwärts?
Sehr geehrte Damen und Herren,


es geht heiß her dieser Tage – nicht alleine bei den hochsommerlichen Rekordtemperaturen, sondern auch auf der (welt-)politischen Bühne. Ein Auf und Ab, das seine Spuren immer deutlicher in der Wirtschaft hinterlässt. So ist es auch wenig verwunderlich, dass der aktuelle Wert im Geschäftsklimaindex des renommierten ifo-Instituts den niedrigsten Wert seit November 2014 erreicht hat. Geht es von hier nun wieder nach oben oder weiter in Trendrichtung?

Auch der Fachkräftemangel beschäftigt uns nun schon eine ganze Weile – mit wenig Aussicht auf Besserung. Eine aktuelle Studie zum Thema malt auch für die kommenden 15 Jahre ein recht düsteres Bild. Mehr dazu in dieser Ausgabe unserer Zeitkraft-news!

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Ich wünsche Ihnen informative Lektüre bei unseren aktuellen Zeitkraft-news!

Herzlichst,

Ihr
Martin Bergmann, Bereichsleiter Vertrieb
if Geschäftsklimaindex sinkt

ifo Geschäftsklimaindex sinkt auf niedrigsten Wert seit 2014

(24.6.2019) Die Stimmung in den deutschen Chefetagen hat sich weiter abgekühlt. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im Juni von 97,9 auf 97,4 Punkte gefallen. Das ist der niedrigste Wert seit November 2014. Die Unternehmen blickten zunehmend pessimistisch auf die kommenden Monate. Ihre aktuelle Lage schätzten sie hingegen minimal besser ein. Die deutsche Konjunktur flaut weiter ab.

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Im verarbeitenden Gewerbe war der Geschäftsklimaindikator erneut rückläufig. Der Lageindex liegt zwar immer noch über seinem langfristigen Mittelwert, sinkt nun aber seit mehr als einem Jahr. Der Lichtblick bei den Erwartungen aus dem Vormonat ist verschwunden. Der Pessimismus unter den Industriefirmen nahm wieder zu. Dies ist vor allem einem sinkenden Auftragsbestand geschuldet.

Im Dienstleistungssektor hat sich das Geschäftsklima verschlechtert. Dies war auf merklich weniger optimistische Erwartungen zurückzuführen. Ihre aktuelle Lage beurteilten die Dienstleister hingegen wieder besser.

Im Handel ist der Index gestiegen. Die Unternehmen waren mit ihrer aktuellen Lage zufriedener. Zudem blickten sie zuversichtlicher auf die kommenden Monate. Während im Großhandel vor allem der Erwartungsindex stieg, war es im Einzelhandel der Lageindikator.

Im Bauhauptgewerbe ist der Geschäftsklimaindex gefallen, bleibt aber auf hohem Niveau. Die Baufirmen schätzten ihre aktuelle Lage schlechter ein. Auch die Erwartungen für die nächsten sechs Monate gaben nach.

Hier gehts zu den Umfrage-Ergebnissen
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Pressemitteilung des ifo Instituts:

Arbeitskräfte-Mangel wird Wachstum in Deutschland künftig stark bremsen

(21.06.2019) Deutschlands Wirtschaft wird in den kommenden 15 Jahren deutlich langsamer wachsen als in der Vergangenheit. Grund hierfür ist der sich verschärfende Mangel an Arbeitskräften aufgrund des demografischen Wandels. Dies sind die Ergebnisse einer aktuellen Studie des ifo Instituts für die Bertelsmann Stiftung.

„Besonders schlecht abschneiden dürften strukturschwache Bundesländer wie das Saarland, Sachsen-Anhalt oder Mecklenburg-Vorpommern“, sagt Joachim Ragnitz, stellvertretender Geschäftsführer der Niederlassung Dresden des ifo Instituts. „Ganz vorn erwarten wir beim Wirtschaftswachstum bis 2035 die Stadtstaaten Berlin und Hamburg sowie Baden-Württemberg und Bayern. Die regionalen Unterschiede bei der Wirtschaftskraft sowie beim Lebensstandard werden in den kommenden Jahren somit deutlich zunehmen“, fügt Ragnitz an.

„Man muss sich von der Vorstellung verabschieden, dass regionale Wohlstandsunterschiede in überschaubarer Zeit abgebaut werden können. Auch die Schere zwischen Ostdeutschland und Westdeutschland wird sich deswegen nicht weiter schließen.“ Robert Lehmann, einer der Autoren der Studie, sagt weiter: „Selbst wenn die ostdeutschen Flächenländer lediglich bis zu den strukturschwachen westdeutschen Ländern aufholen wollten, bräuchten sie Produktivitätssteigerungen, die in einigen Ländern zwei- bis dreimal so hoch ausfallen müssten wie in den vergangenen zehn Jahren. Das ist wohl als nicht realistisch einzuschätzen. Erforderlich wäre auch langfristig eine deutlich stärkere Ausrichtung der Politik auf die Stärkung des Wachstums, insbesondere durch vermehrte Innovationen. Ob die Politik hierfür die Kraft aufbringen kann, ist allerdings fraglich.“

Jahresdurchschnittliches Wirtschaftswachstum der Bundesländer 2018–2035

Bundesland Bruttoinlandsprodukt in %
Baden-Württemberg
0,9
Bayern
1,1
Berlin
1,1
Brandenburg
0,5
Bremen
0,5
Deutschland
0,7
Hamburg
0,9
Hessen
0,7
Mecklenburg-Vorpommern
-0,1
Niedersachsen
0,7
Nordrhein-Westfalen
0,3
Ostdeutschland (mit Berlin)
0,6
Rheinland-Pfalz
0,6
Saarland
-0,2
Sachsen
0,7
Sachsen-Anhalt
-0,2
Schleswig-Holstein
0,5
Thüringen
0,3
Westdeutschland
0,7

Quelle: Berechnungen und Projektionen des ifo Instituts. Die detaillierten Projektionsrechnungen sind erschienen als Gillmann et al. (2019): „Wachstum und Produktivität 2035: Innovations- und Produktivitätslücken auf Ebene der Bundesländer“, Produktivität für Inklusives Wachstum 03, Bertelsmann Stiftung, Gütersloh 2019.
© ifo Institut
IAB-Arbeitsmarktbarometer Juni 2019:

IAB-Arbeitsmarktbarometer: Arbeitslosigkeit steigt.

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(27.06.2019) Das IAB-Arbeitsmarktbarometer ist im Juni um 0,6 Punkte gefallen. Der Frühindikator weist mit 102,1 Punkten zwar noch einen guten Stand aus. Die Arbeitslosigkeitskomponente hat allerdings abermals deutlich nachgegeben und zeigt saisonbereinigt steigende Arbeitslosenzahlen in den kommenden Monaten an.

Die Arbeitslosigkeitskomponente ist um 0,9 Punkte auf 98,3 Punkte zurückgegangen und liegt damit klar unter der neutralen Marke von 100 Punkten. „Die Arbeitsagenturen erwarten in den kommenden Monaten höhere Arbeitslosenzahlen“, sagt Enzo Weber, Leiter des IAB-Forschungsbereichs „Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen“. Dahinter stehe die schwache Wirtschaftsentwicklung, welche die Jobchancen schmälere. So etwa in der Zeitarbeit, die früh auf Konjunkturschwankungen reagiert.

Die Beschäftigungskomponente des IAB-Arbeitsmarktbarometers ist im Juni um 0,2 Punkte gesunken. Der aktuelle Stand von 106,0 Punkten lässt aber weiter steigende Beschäftigtenzahlen erwarten. „Die Beschäftigung ist gegenüber konjunkturellen Schwankungen deutlich robuster als früher – selbst in einem Konjunkturabschwung gibt es noch einen positiven Ausblick“, erklärt Weber. Die Entwicklung werde aber im Vergleich zu den vergangenen Jahren abflachen.
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Das IAB-Arbeitsmarktbarometer ist ein Frühindikator, der auf einer monatlichen Umfrage der Bundesagentur für Arbeit unter allen lokalen Arbeitsagenturen basiert. Die Skala des IAB-Arbeitsmarktbarometers reicht von 90 (sehr schlechte Entwicklung) bis 110 (sehr gute Entwicklung).

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