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Temperaturen steigen – Wirtschaft kühlt sich ab + Kapazitätsauslastung in der Wirtschaft sinkt + Brexit: Bundesregierung widerruft AÜ-Erlaubnisse + Fachkräfte-Einwanderungsgesetz: Zeitarbeit muss draussen bleiben + Zeitkraft news! März 2019
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Sehr geehrte Damen und Herren,


draußen klopft der Frühling bereits mit steigenden Temperaturen an die Tür, die wirtschaftliche Entwicklung dagegen kühlt sich eher ab. Die Anzeichen mehren sich, dass der Zenit wohl fürs Erste einmal überschritten ist. Die zahlreichen ungelösten weltpolitischen Probleme sorgen auch nicht für Erleichterung.

Dennoch werden nach einer aktuellen Erhebung der Bundesagentur für Arbeit fast 1,5 Millionen Arbeitskräfte in Deutschland gesucht – ein neuer Rekordstand. Ein wenig Linderung könnte seitens der Politik mit einem angepassten Fachkräfteeinwanderungsgesetz kommen – in der aktuell geplanten Fassung bleibt der Zeitarbeit als einziger Branche der Zutritt zur Anwerbung von Fachkräften außerhalb der EU verwehrt. Die Verbände formieren sich bereits zum Widerstand.

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Martin Bergmann
Martin Bergmann, Bereichsleiter Vertrieb
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Stellenerhebung des IAB-Forschungsinstituts: auf 150 Arbeitslose kommen rund 100 offene Stellen.

Fast 1,5 Millionen Arbeitskräfte in Deutschland gesucht

(BERLIN, Februar 2019) Die Zahl der offenen Stellen in Deutschland ist zum Jahresende auf ein neues Rekordhoch von 1,46 Millionen geklettert. Das geht aus der vierteljährlichen Stellenerhebung des IAB-Forschungsinstituts der Bundesagentur für Arbeit für das vierte Quartal 2018 hervor.

„Die Personalnachfrage ist deutlich gestiegen“, so IAB-Arbeitsmarktforscher Alexander Kubis. Zum dritten Quartal hat das Stellenangebot damit um 221.000 zugelegt, im Jahresvergleich sogar um 275.000. Im Westen Deutschlands waren zuletzt rund 1,13 Millionen Stellen zu vergeben, in Ostdeutschland ca. 325.000. „In allen Wirtschaftsabschnitten sehen wir ein deutliches Plus bei der Zahl offener Stellen“, so Kubis weiter. Je 100 sozialabgabenpflichtig Beschäftigten gibt es aktuell 3,5 offene Stellen.

„Der Arbeitsmarktausblick ist weiter positiv“, sagte Kubis gegenüber Reuters. „Bei einem saisonbereinigten Rückgang der Arbeitslosigkeit steigt die Anspannung am Arbeitsmarkt aus betrieblicher Sicht dadurch weiter an. Erstmals kommen auf 150 Arbeitslose rund 100 offene Stellen.“ Im Jahr davor gab es noch gut doppelt so viele Arbeitslose wie unbesetzte Arbeitsplätze.

In der zweiten Jahreshälfte 2018 war Deutschland nur knapp einer Rezession entgangen. Im Schlussquartal hatte das Wirtschaftswachstum stagniert, nach einem Rückgang um 0,2 Prozent im Quartal davor. Der Arbeitsmarkt reagiert aber robuster auf konjunkturelle Schwankungen als in früheren Zeiten.

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Gesamtwirtschaftliche Kapazitätsauslastung sinkt

(01.03.2019) Die ifo Kapazitätsauslastung der Gesamtwirtschaft ist im Januar 2019 auf 88,3% gesunken. Dies ergab eine Auswertung von ca. 7 000 Meldungen von Unternehmen im Rahmen der ifo Konjunkturumfragen. Nach dem konjunkturellen Boom kühlt sich die deutsche Wirtschaft ab und befindet sich am Beginn einer Abschwungsphase.
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Brexit-Folgen: AÜG-Erlaubnisse für britische Unternehmen zum 30. März widerrufen

Der Bundesregierung liegt ein Gesetzesentwurf für den Bereich Arbeit, Bildung, Gesundheit, Soziales und Staatsangehörigkeit für die Zeit nach dem Austritt der Briten und Nordiren aus der Europäischen Union vor. Der Bundestagsausschuss für Arbeit und Soziales hat am 20. Februar 2019 die Annahme des Gesetzentwurfes in geänderter Fassung angenommen.

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Teil 2 des vorliegenden Gesetzentwurfs regelt u.a. die Arbeitnehmerüberlassung.

§ 40 Arbeitnehmerüberlassung
Erlaubnisse nach § 1 des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes für Staatsangehörige des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland und für Verleiher mit Sitz im Vereinigten Königreich Großbritannien und Nordirland, die vor dem 30. März 2019 erteilt wurden, gelten als mit Wirkung zum 30. März 2019 widerrufen.

§ 2 Absatz 4 Satz 4 des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes gilt entsprechend, wenn die Ausübung der Arbeitnehmerüberlassung aus einem Betrieb, Betriebsteil oder Nebenbetrieb erfolgt, der in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder einem Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum liegt.

Die Stellungnahme der Bundesagentur für Arbeit lautet wie folgt:

Der Widerruf von Erlaubnissen zur Arbeitnehmerüberlassung zum 30. März 2019 vermeide zusätzlichen Verwaltungsaufwand der BA. Die zwölfmonatige Abwicklungsfrist schütze Leiharbeitskräfte in Mitgliedsstaaten der Europäischen Union und im Europäischen Wirtschaftsraum.

Weitere Infos finden Sie hier.

Fachkräfteeinwanderungsgesetz – BGA und BDWi unterstützen Forderung der Zeitarbeitsbranche

(25.2.2019) Das geplante Fachkräfteeinwanderungsgesetz verwehrt der Zeitarbeit als einziger Branche in Deutschland, Arbeitskräfte außerhalb der EU anwerben zu können. Jetzt haben der Bundesverband Großhandel, Außenhandel und Dienstleistungen e.V. (BGA) wie auch der Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft e.V. (BDWi) in einer öffentlichen Pressemitteilung klar Position für die Zeitarbeitsbranche bezogen.
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BGA-Präsident Holger Bingmann: „Die Zeitarbeitsbranche ist ein erfolgreiches Vehikel für die Integration von Menschen in den Arbeitsmarkt. Sie verschafft den Unternehmen die dringend benötigten Fachkräfte und bietet Menschen eine berufliche Perspektive. Dieses Erfolgsmodell soll sich auch bei der Anwerbung von Fachkräften aus Drittstaaten fortsetzen.“

„Wenn die Bundesregierung das Problem fehlender Fachkräfte wirklich in den Griff bekommen will, sollte sie die Zeitarbeit für Fachkräfte aus Nicht-EU-Ländern öffnen. Die Handels- und Dienstleistungsunternehmen sind auch in Zeiten des Fachkräftemangels auf das Know-how der Personaldienstleister angewiesen. Gerade für kleine und mittelständische Unternehmen könnte die Zeitarbeitsbranche eine wichtige Rolle dabei spielen, Fachkräfte aus dem Ausland zu rekrutieren.“

Die besondere Bedeutung der Zeitarbeit spricht BDWi-Präsident Michael H.Heinz nochmals an: „Es ist völlig unverständlich, eine Anwerbung durch Zeitarbeitsunternehmen auszuschließen, die gerade dem Mittelstand bei der Rekrutierung im Ausland helfen könnten. Das muss der Bundestag im Gesetzgebungsverfahren dringend korrigieren.“

Durch diese öffentliche Positionierung erhält der Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister e.V. (BAP) wichtige Unterstützung. Der BAP hegt die Hoffnung, dass ein Umdenken bei den politischen Entscheidungsträgern für eine faire und gerechte Ausgestaltung des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes beginnen wird.

Quelle: BAP

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