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Geänderte EU-Entsenderichtlinie in Kraft getreten + Wirtschaftsklima Euroraum sinkt + Zeitarbeit ist Motor bei der Flüchtlingsintegration + Zeitkraft news! September 2018
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Sehr geehrte Damen und Herren,

am 30. Juli ist die geänderte EU-Entsenderichtlinie (96/71/EG) in Kraft getreten. Während „innerdeutsch“ grundsätzlich alles beim alten bleibt und wie bisher der Gleichbehandlungs-Grundsatz mit equal pay und equal treatment gilt – wobei Abweichungen auf Grundlage eines Tarifvertrags auch weiterhin möglich bleiben – ergeben sich bei der Entsendung deutscher Zeitarbeitnehmer ins EU-Ausland teilweise deutliche Mehrbelastungen. Sowohl für den Entleiher, wie auch für das entsendende Unternehmen. Detaillierte Informationen hierzu weiter unten.

Wirtschaftsklima in der Eurozone sinkt. Nach den uns vorliegenden Vorab-Ergebnissen der ifo World Economic Survey (WES) ist das Wirtschaftsklima in der Eurozone im dritten Quartal 2018 erneut gesunken. Weiterhin führt die andauernde Zoll- und Protektionismusdebatte zu gesunkenen Erwartungen. Trotz des Rückgangs wird die aktuelle Lage in Deutschland aber weiterhin als sehr gut eingeschätzt.

Wie auch immer Ihre individuelle Auftragssituation auf die aktuellen Bedingungen reagiert – mit unseren branchenspezifischen Fachkräften können Sie stets flexibel und kurzfristig auf Schwankungen reagieren ohne langfristig Personal-Ressourcen binden zu müssen. Zeitkraft hat qualifizierte
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Ich wünsche Ihnen jetzt informative Lektüre bei unseren aktuellen Zeitkraft-news!

Herzlichst,

Ihr
Martin Bergmann
Martin Bergmann, Bereichsleiter Vertrieb
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Revision der EU-Entsenderichtlinie

Geänderte Richtlinie ist am 30. Juli 2018 in Kraft getreten

Die Revision der EU-Entsenderichtlinie (96/71/EG) ist am 30. Juli 2018 in Kraft getreten. Ziel der Änderungen soll unter anderem der bessere Schutz entsandter Arbeitnehmer sein. So soll „gleicher Lohn für gleiche Arbeit am gleichen Ort“ erreicht werden – ohne dabei den Grundsatz der Dienstleistungsfreiheit in Frage zu stellen.

Ab Inkrafttreten haben die EU-Mitgliedsstaaten längstens 2 Jahre Zeit, die Änderungen in nationales Recht umzusetzen. Längstens bis zum 30. Juli 2020 gelten also die bisherigen nationalen Regelungen weiter.

Bei der Entsendung von Zeitarbeitnehmern nach Deutschland ergeben sich grundsätzlich keine Änderungen.

Während sich bei der innerdeutschen Überlassung/Entsendung nichts ändert (weiterhin gilt Equal Pay und Equal Treatment – sprich der Grundsatz der Gleichbehandlung des entsandten Zeitarbeitnehmers mit den Stammarbeitnehmern des Entleiherbetriebs. Abweichungen auf Grundlage eines Tarifvertrags bleiben auch weiterhin möglich) führen die Neuregelungen beim Entsenden von Zeitarbeitskräften ins EU-Ausland einerseits zu einem höheren bürokratischen Aufwand für das entsendende Zeitarbeitsunternehmen, andererseits aber auch zu deutlich höheren finanziellen Belastungen für den Entleiher bzw. den Kunden des Zeitarbeitunternehmens.

Mehr Aufwand, mehr Kosten: bei Entsendungen in das EU-Ausland sind künftig die Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen der örtlichen Zeitarbeitnehmer zu beachten.

Für die Entlohnung gelten nicht lediglich die Mindestlohnsätze, sondern per Gesetz müssen auch die gleichen Zulagen und Kostenerstattungen für Reise-, Verpflegungs-, und Unterbringungskosten wie sie ein im betreffenden EU-Land ansässiger Arbeitnehmer erhalten würde gezahlt werden.

Dabei könnte sich insbesondere die Ermittlung der tatsächlichen Entlohnung im Zielstaat als schwierig erweisen, da Zeitarbeitsunternehmen hierbei auf eindeutige und aussagekräftige Veröffentlichungen auf der jeweiligen nationalen Website angewiesen sind – und diese existieren z.Zt. nicht oder nur teilweise.

Fazit: teurer und damit unattraktiver wird die Entsendung ins EU-Ausland in jedem Fall.

Einen guten Überblick über alle Änderungen und Neuregelungen finden Sie hier.
Die EU-Richtlinie im Originaltext können Sie hier nachlesen.
Aktuelle Zahlen der Bundesagentur für Arbeit

Integration von Flüchtlingen auf dem Arbeitsmarkt läuft gut. Zeitarbeit ist Motor der Integration.

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(21.8.2018, BA) Jüngste Zahlen der Bundesagentur für Arbeit (BA) belegen, dass mittlerweile über 300.000 Menschen aus den acht Hauptasylländern einen Job in Deutschland gefunden haben.

Das sind 88.000 mehr als noch im Jahr zuvor. Und mit 238.000 ist der Großteil der Geflüchteten auch sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Wie weitere Zahlen bestätigen fand ein gutes Drittel davon im vergangenen Jahr in der Zeitarbeit eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung.
Vorab-Ergebnisse des ifo World Economic Survey (WES) vom 3. Quartal 2018

ifo Wirtschaftsklima im Euroraum sinkt erneut

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(2.8.2018, ces-ifo group) Die Stimmung im Euroraum kühlt sich ab. Das ifo Wirtschaftsklima ist von 31,1 auf 19,6 Saldenpunkte gefallen. Während sich die Lageeinschätzung der Experten leicht verschlechterte, trübten sich ihre Erwartungen deutlich ein und erreichen den niedrigsten Wert seit Ende 2012. Dies deutet auf eine konjunkturelle Abschwächung im Euroraum hin.

Das Wirtschaftsklima verschlechterte sich in den fünf größten Volkswirtschaften des Euroraums. Allerdings variiert das Ausmaß der Abschwächung. In Deutschland, Italien und den Niederlanden korrigierten die Experten insbesondere ihre Erwartungen stark nach unten. Der Lageindikator sank in diesen drei Ländern ebenfalls.

Lage in Deutschland weiterhin gut

Trotz des Rückgangs wird die aktuelle Lage in Deutschland und den Niederlanden als weiterhin sehr gut eingeschätzt. Auch in Frankreich und Spanien verbleibt der Lageindikator im positiven Bereich. In Italien ist er hingegen negativ.
Während die Experten beim privaten Konsum im Euroraum mit einem weiteren Rückgang der Dynamik rechnen, erwarten sie erstmals seit Ende 2012 wieder stagnierende Investitionen.

Die aktuelle Zoll- und Protektionismusdebatte führte zu einer deutlichen Verschlechterung der Exporterwartungen. Die Experten erwarten eine Inflationsrate für dieses Jahr von 1,7 Prozent, nach 1,6 Prozent im Vorquartal. Die Kreditversorgung durch das Bankensystem verbessert sich allmählich.


Quelle: Presse-Info des ifo Instituts

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